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Psychologie in der Fort- und Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern: "Angebot und Nachfrage"

Die bildungspolitischen Entwicklungen der letzten Jahre rückten wieder jene beruflichen Qualifikationen von Lehrerinnen und Lehrern in den Mittelpunkt, die ihrer fachlichen Qualifikation zeitweilig nachgeordnet wurden: Lernfortschritte differenziert initiieren und diagnostizieren zu können sowie die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen im umfassenden Sinne begleiten und beeinflussen zu können. Dies erfordert vielfältiges psychologisches Wissen. Im Rahmen einer Befragungsstudie wurden erfahrene Lehrkräfte gebeten, psychologische Themen auf ihre Relevanz für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern einzuschätzen (Dutke & Singleton, 2006; Singleton, Schaan & Dutke, 2006). Zusätzlich wurde das Fort- und Weiterbildungsangebot des Jahres 2004 für Lehrkräfte in zwei Bundesländern analysiert. Dabei wurden die angebotenen Veranstaltungen dem gleichen Themenkatalog wie in der Befragungsstudie zugeordnet. Aus dem Abgleich zwischen „Angebot und Nachfrage“ können Konsequenzen für ein erfolgsorientiertes Weiterbildungsangebot von Psychologinnen und Psychologen abgeleitet werden. Die Ergebnisse werden auf der 6. Fachtagung für Psychologiedidaktik und Evaluation der Sektion AFW präsentiert (26.05. und 27.05.2006 in Frankfurt am Main.

Literatur:

  • Dutke, S. & Singleton, K. (2006). Psychologie in der Aus- und Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern: Relevanzurteile erfahrener Lehrkräfte. Psychologische Berichte Online, 3.
  • Singleton, K., Schaan, H. & Dutke, S. (2006). Psychologie in der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften: Eine Befragung von Lehrerinnen und Lehrern. In I. Hertzstell, S. Blaschke, I. Loisch, C. Hanckel (Hrsg.), Vom Nürnberger Trichter zum Laptop? Schule zwischen kognitivem und sozial-emotionalem Lernen (S. 651-662). Bonn: Deutscher Psychologen Verlag.

Kontakt:

Stephan Dutke
TU Kaiserslautern, FB Sozialwissenschaften, FG Psychologie
dutke@sowi.uni-kl.de

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